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BÜRGERBUS

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Sehr geehrte Mitbürgerinnen,
Sehr geehrte Mitbürger,

Zunächst möchte ich gemeinsam mit Euch ein wenig Zeit nehmen, um die Weihnachtsbotschaft etwas näher zu betrachten. Jeder kann dann versuchen, diese Stimmung auch über eine längere vor- und nachweihnachtliche Zeit hinaus festzuhalten, also nicht nur in der Adventszeit und an den Weihnachtsfeiertagen. Während der so genannten „staden Zeit“ erinnern wir uns an das Weihnachtsgeschehen, an die frohe Botschaft von Christi Geburt, an die Menschwerdung Gottes. In Bethlehem, in der Krippe eines Stalls, im Kleinen und Unscheinbaren also, ist vor über 2.000 Jahren etwas passiert, das die ganze Welt, die Menschheit und unser Zusammenleben stark beeinflusst hat. Dabei geht es um das menschliche und helfende Miteinander, um Freude und Frieden in unserer oft zerstrittenen und interessenorientierten Welt – im Großen wie im Kleinen. Es wäre gut, wenn viele Menschen versuchten, dieses Signal, diesen Impuls, der damals in die Welt ging, aufzunehmen. Wenn sie versuchten, ihm im Kleinen nachzueifern, in unserem ganz persönlichen und praktischen Lebensbezug. Und damit meine ich vor allem, den Blick einmal über den Tellerrand des eigenen „Ich“ zu heben. Jetzt gerade erleben wir doch ganz hautnah, dass wir in den Alltagsturbulenzen fast keine Zeit mehr füreinander haben. Können wir dem Gegenüber noch zuhören, machen uns die persönlichen Sorgen und Nöte der anderen, unserer Nachbarn oder Freunde noch wirklich betroffen? Wenn wir ehrlich sind – oftmals nicht. Nicht etwa, weil wir nicht wollten, sondern weil uns häufig einfach die Zeit dazu fehlt. Andere Dinge sind wichtiger: Die sogenannten Sachzwänge und vermeintlichen Notwendigkeiten diktieren unseren Tageslauf und steuern unser Verhalten. Die Zeit ist es also vor allem, die heute so oft für den anderen, für den Nächsten fehlt. Ich finde, das sollte uns, das sollte unserer Gesellschaft zu denken geben. Da rast man vor Weihnachten durch die Geschäfte, um großartige Geschenke zu kaufen oder Geschenkgutscheine hübsch verpacken zu lassen. Wäre es nicht viel besser, zu Weihnachten einfach mal ganz bewusst etwas von der eigenen Zeit zu schenken?

Zeit finden, Geduld zum Zuhören haben – das ist der eigentliche Mangel in unserer auf eine getrimmte Hightech Welt. Zeit ist eine Kostbarkeit geworden, die wirklich rar ist. Materielles haben wir doch meist genug, und an Brot mangelt es hierzulande der großen Mehrheit nicht. Und bereichern, das tut beileibe nicht nur Materielles, sondern auch und vor allem das Zwischenmenschliche. Es schenkt schöne Stunden in der Gegenwart und dann nochmals in der Erinnerung. Das ist eine Zeit des Ruhigwerdens und des Innenhaltens, eine Zeit zur Besinnung und der Neu-Orientierung.

Ich wünsche Euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute, Gesundheit, Glück und Zufriedenheit für das NEUE Jahr 2017.

Karl-Heinz Hubo
Ortsbürgermeister

 


Kontextspalte

Basisdaten

Bundesland:
Rheinland-Pfalz

Landkreis:
Bernkastel-Wittlich

Verbandsgemeinde:
Wittlich-Land

Höhe:
310 m ü. NN

Fläche:
13,2  km²

Einwohner:
957 (12/2014)

Bevölkerungsdichte:
73 E/km²

Postleitzahl:
54534

Vorwahl:
06575

KFZ-Kennzeichen:
WIL, BKS

Gemeindeschlüssel:
07 2 31 046

Gemeindegliederung:
1 Ortsteil

Webpräsenz:
www.großlittgen.de

Ortsbürgermeister:
Karl-Heinz Hubo

BÜRGERBÜRO

Öffnungszeiten:

Dienstags von 18:00 - 19:30 Uhr

Termine außerhalb der Öffnungszeiten nach Absprache